WIE SIND ISAC LABORBEFUNDE ZU LESEN?
Auf jeder Seite des Befundes finden sie ganz oben die persönlichen Daten des Patienten.
Die getesteten Allergene werden nach Gruppen angeordnet. Eine solche
Gruppe sind z.B. die Pollen von Gräsern und Bäumen. Alle Allergene die unter diesen Sammelbegriff fallen werden
darunter aufgelistet. Die Gruppe selbst wird nur einmal zu Beginn angegeben.
Weiters wird für die Allergenquelle (= der biologische Organismus
dem das Allergen entstammt) eines jeden Allergens der lateinische Spezies-Name sowie der entsprechende
gebräuchliche Name angeführt. Wenn mehrere Allergene einer Allergenquelle im Testergebnis enthalten sind, wird
die Allergenquelle nur einmal zu Beginn angeführt und alle ihr zugehörigen Einzelergebnisse darunter
aufgelistet. Im Fall der Hängebirke sind im Beispielsbefund drei Allergene getestet worden (Bet v 1,
Bet v 1.0401 und Bet v 2).
Die wissenschaftliche Nomenklatur des Allergens sowie dessen
Expressionswirt (sofern zutreffend) werden unter Punkt 3 dargestellt. EC steht beispielsweise für Allergene, die
biotechnologisch in E.coli Bakterien erzeugt wurden. NN steht für Allergene, die aus der natürlichen Quelle
durch Reinigung isoliert worden sind.
Das quantitative Ergebnis wird unter der Spalte ISAC Klasse dargestellt.
Dabei erfolgt die Einteilung in 4 Klassen, nämlich Negativ, Niedrig, Mittel und Hoch. Zur einfacheren visuellen
Interpretation werden die positiven Ergebnisse dahinter mit ein bis drei Sternen gekennzeichnet, wobei ein Stern
für Niedrig steht, zwei Sterne für Mittel und drei Sterne für Hoch. Niedrig entspricht spezifischen IgE
Konzentrationen, die im ImmunoCAP System in RAST Klasse 1 oder 2 liegen. Mittel ist äquivalent RAST Klasse 3–4,
und Hoch analog dazu RAST Klasse 5–6 sowie darüber.
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